Gläserguide: Cocktailgläser, Weingläser und ihre Verwendung

Wähle ein Glas danach, wie viel du servierst und ob Eis im Drink bleibt. Ein niedriges Glas passt zu vielen kurzen Drinks auf Eis, ein hohes bietet Platz für Mixer und ein Stielglas eignet sich für Cocktails, die vor dem Servieren gekühlt und ohne Eis ausgeschenkt werden.

Zeichnungen von Wein-, Coupe-, Flöten-, Lowball- und Martinigläsern

Rotweinglas

Rotweinglas

Ein geräumiger Kelch lässt Platz, um eine kleine Menge Wein zu schwenken. Kelch und Öffnung unterscheiden sich je nach Modell. Es gibt nicht die eine vorgeschriebene Form für jeden Rotwein.

Weißweinglas

Weißweinglas

Oft kleiner als ein Rotweinglas und praktisch für moderate Mengen. Halte den Stiel, um direkten Kontakt zwischen warmer Hand und Kelch zu verringern.

Lowball, Rocks oder Old-Fashioned-Glas

Lowball- oder Rocks-Glas

Das niedrige, stabile Glas bietet einem kurzen Drink Platz für Eis. Es ist eine bekannte Wahl für Old Fashioned oder Negroni, aber nicht die einzig mögliche. Prüfe, ob der Eiswürfel hineinpasst, ohne ihn hineinzudrücken.

Highball

Highball-Glas

Das hohe Glas lässt Platz für Eis und längere Drinks wie Gin Tonic oder Mojito. Lass Raum für Mixer und Garnitur, statt bis zum Rand aufzufüllen.

Martiniglas

Martiniglas

Der konische Kelch dient für Cocktails, die nach dem Kühlen ohne Eis serviert werden. Das können gerührte oder geschüttelte Drinks sein. Ein Dry Martini ist ein Beispiel; wähle die Größe passend zum Rezept.

Coupette oder Coupe

Coupette

Das rundere Stielglas ist vielseitig: etwa für eine Margarita ohne Eis oder einen Manhattan. Für kleinere Mengen kommt auch ein passend großes Nick-&-Nora-Glas infrage.

Sektflöte

Sektflöte

Das hohe, schmale Glas ist eine bekannte Form für Schaumwein. Ein tulpenförmiges Weinglas ist eine weitere Option, wenn du mehr Raum für die Aromen möchtest.

Nosingglas

Tulpenförmiges Nosingglas

Ein tulpenartiger Kelch mit schmalerer Öffnung wird häufig für kleine Mengen Spirituosen verwendet. Lass Platz über der Flüssigkeit und nähere dich dem Duft vorsichtig.

Womit anfangen?

Für eine kleine Hausbar reichen als Ausgangspunkt ein niedriges Glas, ein hohes Glas und eine Coupette. Ergänze Weingläser, wenn du Wein servierst. Nutze vorhandene Gläser, sofern Getränk und Eis bequem hineinpassen. Ein sauberes, gekühltes Glas geeigneter Größe ist wichtiger als eine eigene Form für jedes Rezept.